Kundaliniyoga

Egovernichter Kundaliniyoga

Foto Gerhard Appel-Wander

Wurde 1968 von Yogi Bhajan nach Amerika gebracht. Die körperlichen Übungen sind Bewegungsabläufe, die Kriyas genannt werden. Sie sind oft dynamisch und von Feueratem begleitet. Manchmal gehören bestimmte Mantras zu einer Kriya, auf jeden Fall atmest Du immer das Mantra Sat Nam (ein Sat, aus Nam, es bedeutet „Unendlichkeit ist meine wahre Identität). Sehr viele Meditationen sind auf ein Mantra ausgerichtet oft mit einem Mudra (einer Handhaltung) oder Celestial Communication (anmutige Bewegungen) verknüpft.

Kundaliniyoga Kriyas sind dazu gedacht, Deinen Körper zu stärken und geschmeidiger werden zu lassen. die Durchblutung der Organe zu verbessern und die Drüsen ins Gleichgewicht zu bringen. In der Kriya arbeitest Du aber auch an Deiner Persönlichkeit, Deinem Bewusstsein und übst, deinen Geist zu fokussieren. In der Yogastunde ist ein geschützter Raum für Gefühle, die auftauchen und Gedanken, die sich zeigen. Das können auch mal Widerstände sein. Du übst, all diese Erscheinungen im Lichte Deiner Unendlichkeit (Sat Nam) zu erfahren.

„Deine Beziehung zur Unendlichkeit. Es ist deine Einheit mit dem Göttlichen, die dir Stärke schenkt. Es ist deine Hingabe an die Unendlichkeit, die dich befreit.“ (Yogi Bhajan)

Sadhana

Sadhana ist Deine spirituelle Praxis. Du suchst Dir Mantras, Meditationen, Kriyas aus, die Du über einen bestimmten Zeitraum (z.B. 40, 90, 120 oder 1000 Tage) jeden Tag übst. Du paßt Dein Sadhana an Deinen Tag an oder machst das Aquarian Sadhana, das von Yogi Bhajan empfohlen wurde:

Es beginnt mit Schweigen, bis Du das Jap- ji (Morgengebet)liest. Dann machst Du eine Kriya und singst anschließend die Morgenmantras:

Das Long Time Sun ist der Abschluss und Segen für einen wunderbaren Start in den Tag.